Zum Reinartzhof

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Ein kurzes Stück Eifelsteig-Revival war an diesem regnerischen Freitag morgen angesagt, an welchem es uns trotzdem raus an die frische Luft trieb. Wir fahren nach Roetgen, wo wir das Auto am Wald auf der Schwerzfelder Straße parken. Von dort gehen wir in den Wald, wo wir auf das bekannte belgische Eifelsteig-Symbol treffen.

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Unser Weg führt durch relativ dichten Wald, der Weg ist bei viel Laub kaum sichtbar, wenige Schilder an den Bäumen lassen den Verlauf jedoch erahnen. Da der Boden hier relativ feucht ist, geleiten Stege die Wanderer über den Weg.

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Wir wandern an einer Wiese vorbei, auf welcher dutzende Schafe ihr Geblöke zum Besten geben. Der Weg führt weiter um die Wiesen herum wieder Richtung Wald. Dort ist eine rote Flagge gehisst, welche Wanderern den Zugang zum Venn verbietet bei stark erhöhter Waldbrandgefahr.

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Auf breiten gut befestigten Wegen gehen wir hinab ins Tal und überqueren den Steinbach, welcher friedlich vor sich hinplätschert.

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Wir folgen weiter dem Eifelsteig-Logo bis wir zum sogennanten Reinartzhof kommen, an dessen Stelle es einige Schautafeln gibt und einige Mauerreste noch zu sehen ist. Hier ist eine kleine Gedenkstätte errichtet, wo einst die Kapelle stand, eine Schutzhütte lädt zur Rast ein.

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Hier gab es einst einen Unter- Mittel- und Oberhof, auf welchen mehrere Familien wohnten, welche hauptsächlich Landwirtschaft betrieben. Hier gab es jedoch auch einst ein Gasthaus. Da die Häuser im Einzugsgebiet der Wesertalsperre lagen und eine Wasserverschmutzungbefürchtet wurde, mussten die Häuser geräumt werden, das letzte 1971. Einige Rudimente sind hier noch sichtbar.

Seit 1973 pilgern jeden Pfingstsonntag viele Menschen zur Marienstatue der kleinen errichteten Kapelle. Allerdings bin ich etwas geschockt, dass hier seit meinem letzten Besuch vor zwei Jahren viele Bäume abgeholzt wurden, so dass der Ort viel seines Flairs eingebüßt hat.

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Weiter gehts, inzwischen regnet es leider ziemlich stark.

 

Wir treffen noch auf einige Frühlingsboten am Wegesrand.

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An einer kleinen Hütte verlassen wir den Eifelsteig nach links und folgen dem Symbol der blauen Raute.

Wir wandern entlang des Steinbachs, welcher uns ganz idyllisch auf unserer Wanderung begleitet. Plötzlich quert unser Weg eine Invasion von Kröten, welche hauptsächlich paarweise ihre Wanderung zu einem kleinen Gewässer antreten.

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Schließlich treffen wir im Tal wieder auf den Eifelsteig, dem wir zurück zum Auto folgen.

Nach knapp 10 km und 2 Stunden erreichen wir völlig durchnässt wieder das Auto, anschließend müssen wir uns in einem Café in Roetgen erst einmal wieder bei einem Käffchen aufwärmen. Jedoch ist das Wandergebiet im Grenzland sehr lohnenswert, es gibt einiges zu sehen und keine schlimmen Steigungen 🙂


 

Wir haben den Weg mit einem Smartphone aufgezeichnet und stellen die GPS Aufzeichnungen hier als QR-Code sowie als direkten Link zur Verfügung:

KML QR-Code

Google Earth KML

 

GPX QR-Code

GPX Track

 

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