Rundweg Simonskall-Mestrenger Mühle

Nach gfühlten zwei Wochen Dauerregen machten wir uns an diesem sonnigen ersten Adventssonntag nach einer langen Wanderpause mal wieder auf den Weg in die Eifel, genau genommen nach Simonskall. Dort gibt es zwischen den zahlreichen Ausflugslokalen ein größerer Wanderparkplatz. Unser Weg führt entlang des historischen Wanderweges an der Kall entlang.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der Weg führt durch den Hürtgenwald, wo 1944 die Allerseelenschlacht stattfand und ca. 67000 amerikanische und deutsche Soldaten fielen.

An der Teufelsley vorbei wandern wir bis zur Mestrenger Mühle, welche man  über schmale Brücken erreicht. Das beliebte Ausflugslokal wirkt im Winter doch eher trostlos.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Hier verweilen wir nicht lange und gehen zurück bis zur Teufelsley, wo wir die Kall überqueren und wunderbare Holzschnitzereien bewundern dürfen 🙂

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir stoßen auf die Bachtäler Höhenroute, einen Partnerweg des Eifelsteiges und wandern an der Kall entlang in Richtung Simonskall zurück. Leider kriegen wir hier im Wald nicht viel von der Sonne mit, welche sich an diesem Dezembertag durch die Wolken gekämpft hat. Wir folgen einem Schild Meilerplatz ca. 50 m steil aufwärts in den Wald, hier gibt es außer halt ja, einem Platz und ein bisschen verkokeltem Holz nicht mehr viel zu sehen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA     OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der leider sehr matschige Weg führt uns weiter, entlang des historischen Weges, gekennzeichnet durch ein H mit einem darüberliegenden Punkt und soll einiges von Siedlungs- und Industriegeschichte der Region aufzeigen. Eigentlich ist jedoch leider nicht viel zu entdecken, einem Hinweisschild „Eisenerz- und Bergbaustollen“ folgen wir einen Berg hinauf bis zum Eingang eines alten Bergbaustollens.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Zurück zur Schutzhütte Klafterbachtal gehen wir ca. 80 m über die Kreisstraße, wo wir eine steilen Aufstieg links hinauf nehmen müssen. Hier wandern wir erneut an einem Schild vorbei, welches auf einen alten Meilerplatz hinweist.

Oben angekommen können wir endlich ein paar Sonnenstrahlen genießen, die durch die Baumwipfel gelangen.

20131201_131752

An einem Hinweisschild auf „Alte Radspuren im Fels“ wo eigentlich auch nicht wirklich viel zu sehen ist, führt der Weg rechts ab steil nach Simonskall, welches wir nach ca. 11, 3 km und knapp 3,5 Stunden wieder erreichen. Insgesamt war die Runde doch eher mäßig, von den beschriebenen Sehenswürdigkeiten waren wir doch eher enttäuscht.

Wir haben den Weg mit einem Smartphone aufgezeichnet und stellen die GPS Aufzeichnungen hier als QR-Code sowie als direkten Link zur Verfügung:

KML QR-Code

Google Earth KML

GPX QR-Code

GPX Track

Bookmark the permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.