Felsenpfad Dahn

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Unsere erste Wanderung in der Pfalz sollte der Dahner Felsenpfad werden. Die bizarren Buntsandsteingebilde kennen wir ja bereits aus der Gegend um Nideggen, also machten wir uns auf die ca. 12 km lange Runde, welche für uns am Parkplatz am Badeparadies in Dahn begann. Ein paar Meter weiter, an dem Gebilde „Braut und Bräutigam“, zwei beieinander stehende Felsen, biegen wir links hinter dem Hotel ab und gehen die Runde quasi gegen den Uhrzeigersinn. Der Weg ist gut mit einem orangefarbenen Symbol mit einem Felsen markiert. Das Wetter ist noch mäßig, dichter Nebel liegt über den weiten Wäldern und Tälern. In einem steten Auf- und Ab passieren wir nun 15 Buntsandsteingebilde mit den verschiedensten Namen, z.B. Schillerfelsen, Schwalbenfelsen, Hirschfelsen, Mooskopf etc.

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Dabei erhalten wir immer wieder von Aussichtsplattformen schöne Aussichten auf Dahn mit seinem Jungfernsprung und auf die weiten, weiten dichten Wälder.

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Dies gefällt uns hier in der Pfalz besonders gut.  Am Büffelfelsen kann man über eine kurze Leiter auf einen schönen Aussichtspunkt klettern.

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Am Ende verlaufen wir uns natürlich noch einmal und kürzen ungewollt noch ein paar Meter ab. Die knapp 12 km schienen zwischendurch kein Ende zu nehmen, trotz der kurzen Strecke ist der Weg bei schmalen Wegen und mehreren Steigungen doch relativ anstrengend.

Am Ende kommt dann noch erfreulicherweise die Sonne raus, so dass wir noch der Burgengruppe Altdahn einen Besuch abstatten.

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Anschließend bleibt immer noch etwas Zeit, um den „Felsentag“ mit einem Besuch des Geopfades bei Bundenthal abzuschließen, hier wird auf meheren Tafeln auf einem Rundweg um die von Kletterern bevölkerten Fladensteine etwas zur Entstehung und Zusammensetzung der Gesteinsarten berichtet. Diese Gesteinsformation wird auch „sieben Brüder“ genannt, bestehend aus dem Budenthaler Turm, dem namenlosen Turm, dem Ilexturm, dem Stuhl, dem Jüngstturm, dem Backofen und dem Erlenbacher Turm. Diese gehören zu den das Landschaftsbild prägenden Qarzsteinen, welche auch heute noch in Steinbrüchen abgebaut werden und in der Umgebung oft als Bausubstanz dienten. Sie stammen aus Ablagerungen vor 250 Millionen Jahren und weiterhin nagt die Erosion an ihnen.

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Hier noch einige Impressionen des Tages

 


 

Wir haben den Weg mit einem Smartphone aufgezeichnet und stellen die GPS Aufzeichnungen hier als QR-Code sowie als direkten Link zur Verfügung:

KML QR-Code

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