Ahrschleife bei Altenahr

Hier geht es direkt zur Karte.

Die heutige Runde hatte ich schon länger im Hinterkopf, mit den sehr überschaubaren 9 km schien sie mir für eine Feierabendrunde geeignet. So machten wir uns dann am heutigen Samstag vormittag auf den Tag nach Altenahr, ein wie ich finde sehr touristisch geprägter Ort, an dessen Bahnhof leider auch nur kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung stehen.

Wir durchqueren den Ort und werfen von unten einen Blick auf die Burg Are, welche um 1100 von Graf Dietrich I. von Are erbaut und 1121 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

burg are

Am Ende des Ortes biegen wir rechts ab, überqueren die Ahr und beginnen mit dem Aufstieg. Als erstes passieren wir dabei das schwarze Kreuz, welches laut einer Tafel 1865 als „Unglückskreuz“ errichtet wurde.

schwarzes Kreuz

Weiter geht der steile Aufstieg, steinerne Treppen vereinfachen das Ganze zum Glück, außerdem ist der Weg sehr schattig, denn auch so kommen wir bei den heißen Temperaturen gut ins Schwitzen.

Oben angekommen erreichen wir das sogenannte Teufelsloch, nach der Legende soll hier der Teufel seiner Großmutter einmal ein Beil hinterher geworfen haben. Da das ursprüngliche Loch wohl im 20. Jhrd eingestürzt sei, habe man aufgrund der hohen touristischen Besuchszahlen ein neues in den Felsen gesprengt.

teufelsloch

Von hier oben bieten sich schöne Ausblicke auf das Ahrtal mit seiner Burg.

ahrtal

Wir folgen weiter dem Weg mit der Nummer 7, der uns über schmale Waldwege ins Tal bringt. Hier treffen wir auf den Weg Nummer 6, dem wir nun folgen und wieder leicht berauf gehen.

Oben angekommen liegt die Teufelsley, hier kann man auch nocheinmal einen kurzen Ausblick genießen, wenn man sich hoch traut, ich persönlich war zu feige, ganz nach oben zu klettern 🙂

teufelsley

teufelsley2

Nun geht es wieder ins Tal, steil bergab, leider lässt das Laub schöne Ausblicke nicht mehr zu. Unten angelangt werfen wir einen Blick auf die gegenüberliegenden, leider noch sehr kahlen Weinberge und das sogenannte weiße Kreuz, welches als Pendant zum schwarzen Kreuz auf den gegenüberliegenden Berg liegt.

weißes kreuz

Hier erfährt man Interessantes zu seiner Geschichte.

weinberge

Im Tal angekommen verlaufen wir uns natürlich nach alter Manier und landen plötzlich in einer Baustelle auf einer Brücke… Aaaalso wieder zurüüüüück… und siehe da, der richtige Weg geht entlang der Ahr auf dem Ahrtalweg, der passenderweise mit einem A markiert ist, nach Ahrweiler zurück. Hier herrscht reges Treiben, zahlreichen Fahrradfahrern müssen wir ausweichen, in der Ahr wird gebadet und geangelt. Trotzdem ist es hier eigentlich recht nett.

P1020671

An einer Jugendherberge vorbei erreichen wir wieder Altenahr, wo schon zahlreiche Reisebusse auf uns warten und Massen von Senioren in die zahlreichen in die Jahre gekommenen Hotels und Restaurants strömen. Das heißt für uns… schnell den Rückzug Richtung Köln antreten.

Insgesamt war die Runde recht nett, von den Beschreibungen des Wanderführers hätte ich ein bißchen mehr erwartet. Für eine kurze Tour mit mehreren schönen Ausblicken und vor allem bei der Hitze aufgrund des waldreichen Gebietes ganz gut geeignet. Altenahr an sich ist, wie ich finde, eher keine Reise wert (wobei hier vielleicht Weintrinker eher auf ihre Kosten kommen können).

Hier noch ergänzend eine kurze Darstellung der weiteren Legenden, die es um die Sehenswürdigkeiten von Altenahr gibt.

 


 

Wir haben den Weg mit einem Smartphone aufgezeichnet und stellen die GPS Aufzeichnungen hier als QR-Code sowie als direkten Link zur Verfügung:

KML QR-Code

Google Earth KML

 

GPX QR-Code

GPX Track

 

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